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Das Herzhirn ist die Entscheidungsinstanz!

Die Bewusstseinserweiterung führt uns stetig auf der Leiter weiter nach oben. Wir steigen Sprosse für Sprosse dem Licht entgegen und es wird immer heller um uns. Wir erkennen damit alte Muster und Verhaltensweisen und können diese von uns lösen, um diese in neuer und passender Weise zu integrieren. Das Herzhirn steht uns bei der Entscheidungsfindung zur Seite.

Immer wieder werden wir auf dieser Aufstiegsleiter an Punkte gelangen, an denen wir uns nicht sicher sind, wie wir uns entscheiden sollen. Wir erhalten viele Informationen, die sich mit unseren alten Erfahrungssätzen und abgespeicherten Emotionen vermengen, was es schwer macht, die richtige Entscheidung zu treffen. Würde man blindlings dem Neuen folgen, ohne das Alte zu erkennen und zu transformieren, würden wir auf der Bewusstseinsleiter tatsächlich nicht weiterkommen, weil wir das Alte in das Neue mitnehmen. Genauso wäre es, wenn wir einfach das Neue in das Alte eingliedern. Es würde in das Alte umgewandelt werden und ein weiterer Stillstand wäre die Folge.

Fingerspitzengefühl ist gefragt

Es gehört manchmal viel Fingerspitzengefühl dazu, die richtigen Entscheidungen zu finden. Wer das geistige Reisen zu Entscheidungsfindung für sich bereits entdeckt hat, wird diese Umstände kennen gelernt haben. Sehr oft stellt sich beim geistigen Reisen die Frage, wie das erlebte und die erhaltenen Informationen tatsächlich umzusetzen sind.

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass meine aller letzte Instanz für eine Entscheidung immer mein Herzhirn und damit ich selbst bin. Bin ich mir unsicher, wie ich mich auf Basis der erhaltenen Informationen zu entscheiden habe, dann werfe ich noch einmal einen Blick mit meinem Herzhirn darauf. Das Herzhirn deckt mir die wahren Informationen hinter den Kulissen auf und trifft die Entscheidung auch nicht aus eingespeicherten Erfahrungen oder Emotionen. Dann kann ich mich entscheiden. Damit gehe ich sicher, dass ich für mich die richtige Entscheidung frei von Emotionen und Verstandesdenken getroffen habe. Selbst wenn mir eine Tatsache als sehr real vorkommt, nehme ich diese Prüfung vor, denn oft sind es versteckte Ängste und eingespeicherte alte Verhaltensmuster und Erfahrungen, die sich eingeschlichen haben.

Entscheidungen nicht aus der Hand geben

Ich lege bei meinen Entscheidungen auch keinen Wert darauf, wie andere Menschen diese beurteilen würden. Ich würde damit die Entscheidung aus der Hand geben. Und ich kann mir nie sicher sein, wie ein anderer Mensch die Beurteilung getroffen hätte. Mit seinem Herzhirn oder doch mit dem Bauch- oder Kopfhirn, womit abgespeicherte Erfahrungen und Emotionen die Grundlage bilden würden. So handhabe ich es auch mit Informationen oder Nachrichten, die an mich herangetragen werden. Bevor ich sie für wahr erachte, prüfe ich sie mit meinem Herzen und entdecke, was wirklich dahinter steckt.

Und ich treffe auch für andere Menschen keine Entscheidung. Jeder Mensch ist seines Glückes Schmied und jeder Mensch muss nach seinem besten Wissen und Gewissen und anhand seines jeweiligen Bewusstseinsgrades seine Entscheidungen treffen.

Das letzte Wort bei einer Entscheidung sollte aber immer das Herzhirn haben. Und es steht auch niemanden anderen zu, über die Entscheidung anderer zu urteilen oder sie zu kritisieren.

Mehr zum Herzhirn findest du im Blogartikel “Warum es sich lohnt das Herzhirn zu entwickeln.”